Ein Text über Silvester in Köln, gute Vorsätze, den Rausch und vor allem über die Angst.
Ein Text über Silvester in Köln, gute Vorsätze, den Rausch und vor allem über die Angst.

Ein frohes, hoffnungsvolles, sich zum Guten wendendes, optimistisches,
sich selbst und anderen Vergebung bringendes,
von schlechtem Gewissen befreiendes,
zufriedenes, gesundes, heilendes, freies, unbeschwertes,
glücklich machendes,
neugieriges, überzeugendes, selbstsicheres,
Vertrauen erweckendes, Selbstliebe schenkendes,
unabhängiges, inspirierendes, waches, entschiedenes, sicheres, fokussiertes, liebevolles, mutiges, ehrliches, erwachsenes, entspanntes, stressfreies
und trotzdem diszipliniertes,
erfolgreiches, geduldiges, sportliches, geistreiches, aufbauendes, förderndes,
neues Jahr – das dir und deinen Lieben das Beste der Welt schenkt.
Dass du sein kannst, wer du bist und die anderen mit deiner positiven Energie ebenfalls dazu inspirierst, dem Gesetz der positiven Resonanz zu folgen.
Nicht alle Regeln sind falsch.
Sei nicht radikal.
Wer radikal ist, verurteilt.
Vorurteilt.
Dann hast du schon verloren.
Bleib neugierig und zuversichtlich. Denn wenn wir alle zuversichtlich sind, dann wird auch alles gut.
Das ist die Kraft des vereinigten Bewusstseins.
Sei nicht konstruiert.
Belüge dich nicht selbst.
Sei ehrlich.
Lebe jetzt.
Sei du.
In diesem Moment.
Atme.

Am 2.12. heute) ab 17:30 Uhr könnt ihr mich live bei NRW.TV sehen!
Das Buch Habakuk. Es war mir eine Ehre in diesem brandaktuellen Werk von Tami mitwirken zu dürfen. Beat produziert von Dufsen. Video produziert von Butterbrot Films.
„Ich nehm mich selber zu ernst, ich bin nicht ich selbst ich verstell mich zu gern. Und ich drück auf die Tränendrüse, grau ist der Bau. Und ich stütz auf ne Lebenslüge bau ich was auf“
Ich traf Lumpi vor zwei Jahren in Kreuzberg zusammen mit meiner Freundin Maria. Er saß im Chalet am Klavier und spielte sich die Seele aus dem Leib. Zumindest versuchte er es. Ganz in die Musik vertieft. Vielleicht auf Drogen. Vielleicht im Blutrausch, das machen Vampire doch so. Aber vielleicht auch nicht. Was spielt das für eine Rolle? Da waren nur die Tasten, die Musik und er. Und wir…
Am 23. September 2015 wird „KNIFFEL“ im Rahmen des Filmfestivals „African Diaspora Cinema“ im Filmforum Museum Ludwig aufgeführt.
Vor der Vorstellung soll ich ein paar Worte zu dem Film sagen, den Nancy und ich vor zwei Jahren mit meinem Vater und meinen Großeltern realisierten. Eine bittersüße Einladung, da ich mir den Film nach Opas Tod nicht mehr angesehen habe. Aber ich sagte zu.
Mehr Infos folgen.
Raus aus der Komfortzone! Wie ich morgens dachte, ich bleib‘ liegen und abends nackt Tischtennis spielte.
Mein letztes Mal Italien war auf Abschlussfahrt in der zehnten Klasse irgendwo am Meer in einem ekligen Hotel. Mit Pinar K. und Tugce C. in einem Zimmer. Mit Saufen am Strand und der Scheiße, die man so macht, wenn man fünfzehn ist und in Deutschland aufwächst. Und mit Eugen, der irgendwie irgendwas von mir wollte. Vermutlich Sex.
Opa starb genau einen Monat vor meinem dreißigsten Geburtstag. Sein Tod trifft mich mitten in der Quarterlife Crisis. Dazu gibt es mittlerweile sogar einen Wikipedia-Eintrag. Identitätskrise, Sinnfragen und Nachdenken über das Leben. Über den Tod.
Ja, was passiert denn nach dem Tod? Woran kann ich glauben?
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„Fragen Eins“ oder „Identitätssuche“ – in diesen Texten bedauerte ich 2012 und 2013 die Tatsache, dass ich noch nie in Ghana war. Dieser Umstand hat sich mittlerweile geändert: im Sommer 2014 war es nämlich endlich soweit. Mein Vater nahm mich, meine Schwester Diana und meinen Freund Alex mit in sein Geburtsland.
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Im Bus Richtung Flughafen Tegel. Ein Mann und ein Junge sitzen zu zweit gleich hinterm Fahrer. Der Junge hat eine Gitarre auf dem Schoß, der Mann eine gelbe Nettotüte.
Ich mag Rocko Schamoni. Zumindest die Bücher, die ich bis jetzt von ihm gelesen habe: sehr lustig, aber auch tiefgründig und wahre Quellen der Inspiration. Mein aktuelles Lieblingsbuch ist „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“. Allein der Romantitel hat einen Preis verdient.