AUCH DAS

Ruhen am Beckenrand.
Die Sonne spiegelt sich in den Wassertropfen.
Wie durch eine Lupe erkenne ich die kleinen Furchen meiner Haut und ich stell mir vor, dass sich in jedem einzelnen Tropfen eine ganze Galaxie befindet, die, wenn ich wieder untertauche, eins wird mit dem großen Pool des Seins.
Warmer weicher Sand unter den Fußsohlen, wird kühler, körniger, gibt nach.
Wasser umspült meine Zehen, Waden, den ganzen Körper.
Auf der Matte am Strand träume ich kitschig von einer weiß gestrichenen Veranda,  eisgekühlter Limonade und hellblauem Wasser in dessen seichten Wellen das Licht reflektiert.
Und nachts sitzen wir zwischen Venus, Mars, Saturn und Jupiter,
unterm anschwellenden Mond und dem großen und kleinen Wagen,
gleich unter der Milchstraße und ich denke mir: auch das ist Liebe.

ICH SOLLTE MICH IRREN

Am Aschermittwoch waren wir das letzte Mal im Kino mit meinem Schwiegervater, Jojo Rabbit gucken. Das ist ungefähr sieben Wochen her und ich erinnere mich noch daran wie ich mir eine viel zu große Portion Popcorn bestellte, einfach aus Prinzip, weil ich mich schon den ganzen Tag darauf gefreut hatte und Kino ohne Popcorn einfach nur halb so viel Spaß macht.

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