ICH KANN’S DIR NICHT ERKLÄREN, ABER ES WIRD BESSER

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„Und dann saß ich neulich mit einem besonderen Menschen zusammen und er sagte: ‚Ich kann’s dir nicht erklären, aber es wird besser.'“

Mein Januar-Beitrag über den neuen Beruf, positive Erkenntnisse, die Herausforderungen des Lebens und die Liebe in mir.

So viel Liebe in mir

„Das Leben ist dein Spiegel“ – so lautet ne Lebensweisheit, die ich im letzten Jahr lernen durfte. Will meinen, dass dein Umfeld dir das projiziert, was du in deinem Unterbewusstsein verbirgst und in den Schatten gedrängt hast – (oder wie ich von der Trauma-Therapeutin Birgit Nickel lernen durfte) – dein Umfeld spiegelt dir wider, was du brauchst, aber noch nicht weißt, dass du es brauchst. Ein verborgener Teil deines Selbst.

Wenn man das Leben so betrachtet, da habe ich in der Vergangenheit persönlich meistens das Negative in meinen Mitmenschen gesehen – mich davon abgetrennt. „Der meckert mir zu viel! Die gibt nicht auf sich acht! Die könnte doch dies und jenes verbessern! Warum sind die Menschen alle nur so scheiße drauf!“ Dabei war ich es ja selber, die meiner Umwelt gegenüber negativ eingestellt war und hab das dann alles dementsprechend zurück bekommen. Ich hatte mich selbst abgestempelt (als Außenseiterin zum Beispiel), wegen der ganzen Scheiße, die mir in der Vergangenheit passiert war, die man mir eingetrichtert hatte und die ich nicht loslassen konnte…

Zu meinem Glück habe ich in diesem Bereich einige Erkenntnisse gesammelt und bin da jetzt achtsamer. Jetzt ist der Januar vorbei und ich habe einen neuen Beruf. Neben meinen Tätigkeiten als Autorin und Schauspielerin, könnt ihr mich ab sofort auch Yogatherapeutin nennen, Leute!

Kurz zur Erklärung:

Yogatherapie ist eine ganzheitliche Therapieform, die traditionelles fernöstliches Wissen mit der modernen Anatomie verknüpft. Anders als beim „herkömmlichen“ Yoga, ist die Yogatherapie individuell an den Menschen angepasst und  legt Wert auf die wissenschaftlich fundierte Anwendung von Yogatechniken zur gezielten Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Beschwerden und Krankheiten. Ziel ist es unter anderem, dass der Mensch es wieder schafft eigenverantwortlich seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. 

Demnächst gibt es mehr Informationen zur Yogatherapie, zur dazugehörigen Lebensphilosophie und meinen Angeboten hier auf der Webseite.

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Während der Ausbildung verbrachte ich täglich viel Zeit mit denselben, mir fremden Menschen und das hätte mich früher wahrscheinlich irgendwann wahnsinnig gemacht. Aber es klappte super! Ich konnte von allen lernen, wir waren eine homogene Gruppe (sechs großartige Frauen, die mich alle unglaublich inspirierten) und ich habe in jeder direkt das Positive gesehen und nur schöne Energie zurückerhalten. Und es waren die verschiedensten Charaktere und wir kamen trotzdem alle blendend zurecht. Wir haben jeden Morgen Yoga geübt und meditiert und dann gelernt und wieder geübt. Sind die verschiedenen Bereiche des Körpers abgegangen, angefangen bei den Füßen, Knien, Hüften, Rücken, Schultern…Ich weiß jetzt was eine Kyphose ist, die Lordose, der Psoas, Indikation, Kontraindiaktion…So viel Kram über unseren menschlichen Körper – ein Wunderwerk! Einfach wahnsinnig krass! Der Körper und unser Geist und unsere Seele. Mir ist heute umso klarer, wie wichtig es ist, diese drei Aspekte in Einklang zu bringen. Auf die Intuition hören und nicht auf die Werbetafeln am Straßenrand…

Ich bin mir sicher, das ist auch alles Teil der Transformation, die ich seit geraumer Zeit durchlebe. Ich spüre auf einmal so viel Liebe in mir und kann meinen Mitmenschen plötzlich auch mehr davon abgeben, weil ich entspannter mit mir selber umgehe. Und das ist echt schön.

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Zurück im Alltag

Ja, die Ausbildungszeit in Berlin war wahnsinnig inspirierend. Aber auch wie Urlaub. Im Urlaub biste weg aus deinem Alltag. Und wenn du aus dem Urlaub wieder zurück kommst, kann es auch mal vorkommen, dass du denkst: „Krass, ich habe so viel Tolles erlebt und jetzt soll das Leben einfach so weitergehen wie vorher?“
Das kann einen schon depressiv machen, wenn man sich im Alltag nicht wohl gefühlt hat. Ich hab mich schon gut gefühlt im Alltag vorher. Aber da gab es auch noch so Dinge (vor allem Gefühle), die ich in meinen Schatten gedrängt hatte und die ich jetzt angehe…

Klar, bin ich traurig, dass diese schöne Zeit jetzt zu Ende ist. Aber ich möchte mich nicht von diesem Gefühl der Traurigkeit überwältigen lassen. Und das ist eben eines dieser alten Muster, die es jetzt aufzubrechen gilt. Mich so in diese Trauer hinein sinken zu lassen. In dieses negative Gefühl des Rückzugs der Lethargie und Depression. Und einmal mehr die Angst. Angst davor, wie es weitergehen soll, wie ich mein neues Wissen vermitteln soll, die Zweifel an mir selbst und meine Fähigkeiten…

Zeichen und Erkenntnisse

Und dann saß ich neulich mit einem besonderen Menschen zusammen und er sagte: „Ich kann’s dir nicht erklären, aber es wird besser. Ich hab’s im Gefühl und jeder hat da ja so seine Zeichen, die einem das bestätigen…“. Und im selben Moment sprang die Uhr auf 17:17 – meine Zahl, mein Zeichen. Und das war pure Magie.

Der Januar hat mich vieles gelehrt und einige Erkenntnisse bestätigt. Das teile ich  gerne mit dir:

  • Das Leben besteht aus Polaritäten.
    Das ist ein Gesetz. Es kann einfach nicht immer und ständig und unentwegt scheiße laufen. Das Licht ist vorbestimmt, genauso wie die Dunkelheit. Die größte Übung ist es, in der Mitte zu bleiben. Egal ob du gerade in der Scheiße steckst oder dir vor lauter Glück die Schmetterlinge im Bauch herum flattern.
  • Positive Affirmationen wirken!
    Meine Rettungs-Affirmationen im Januar waren: „Mein Schlaf ist tief und erholsam“ und „Mein Immunsystem ist stark“. Und eine wunderschöne Affirmation vom Emile Coué lautet: „Ich fühle mich Tag für Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser“
  • Die Akzeptanz der „dunklen Seite“…
    ist genauso wichtig, wie die Liebe zum Licht. Nach meiner Ausbildung habe ich gefeiert und geruht und es tat wahnsinnig gut. Ich konnte Kraft tanken für das, was jetzt kommt und habe Ausgleich geschaffen.
  • Lernen macht glücklich. Üben und Lernen. Es ist so schön, dass wir diese Fähigkeiten besitzen in diesem Leben. Lernen und verinnerlichen. Nur werden wir leider viel zu oft dazu gedrängt, Dinge zu lernen, die uns nicht interessieren oder verderben…
  • Erwartungen enttäuschen.
    Wenn du zu viel erwartest oder dich zu sehr an deinen Erwartungen festklammerst, dann wirst du zwangsläufig enttäuscht. Da spielt immer so viel mit, es kann nicht immer haargenau so werden, wie man es erwartet. Das Beste was du tun kannst, ist im Hier und Jetzt gut zu leben, um dich für das was kommen mag zu wappnen.
  • Liebe kann wehtun…
    Darum ist Ehrlichkeit umso wichtiger. Manchmal wünschte ich, ich wäre nüchtern genauso offen und ehrlich, wie dann, wenn ich einen Sitzen habe. Vor allem was meine Gefühle angeht, will ich ehrlicher werden, damit die Liebe nicht mehr wehtut… Ehrlichkeit ist auch eine wichtige Disziplin einer neuen Lebensphilosophie, an die ich mich seit einiger Zeit annähere. Nur ist die Sache mit der Ehrlichkeit nicht so leicht…die Angst vor den Konsequenzen ist groß…
  • Du bereust nur das, was du nicht getan hast.
    Danke, an den besonderen Menschen, der mir diese Weisheit nochmal aufgefrischt hat. So true! Bei mir lässt sich das im Moment auch ganz gut mit dem Ehrlichkeits-Ding verknüpfen…
  • Loslassen ist wichtig, aber saumäßig schwer…
    Es heißt: „was du liebst, lass frei…“ ich merke, wie stark ich gewisse Dinge noch immer krampfhaft versuche zu kontrollieren und festzuhalten…und wie viel Energie mir das raubt. Meine Gedanken kreisen dann ständig um die eine Sache oder diesen einen Menschen…
  • Ordnung und Sauberkeit…
    sind wichtig. Herrscht in deinem Umfeld Chaos, dann ist das auch in deinem Geist der Fall. Staub und Dreck sind alte, verbrauchte Energien und die können dir ziemlich viel Kraft abzapfen. Ich sprech da aus Erfahrung, weil ich selber voll der Chaos-Mensch bin und immer wieder merke, was Ordnung und Sauberkeit dann für einen Effekt haben.
  • Liebe ist ansteckend.
    Seitdem ich die Liebe in mir spüre, beweist mir das Leben in letzter Zeit immer öfter, dass auch die Menschen in meinem Umfeld sie immer mehr spüren. Dieser Netzeffekt fühlt sich wahnsinnig schön an!

Danke, Januar!

Okay, Januar. Du warst der beste Januar seit langem. Danke dafür! Danke für alles, was du mir beigebracht hast. Danke für die Menschen, mit denen ich Zeit verbringen durfte und die mich inspiriert haben. Jetzt will ich weiterziehen. Ich habe jetzt einen neuen Beruf, mache was Körperliches, kann Menschen dabei helfen, wieder mehr Eigenverantwortung für ihr Leben und die Förderung ihres Wohlbefindens zu übernehmen. Und vor allem: ich kann mir selber besser helfen. Wowi!

In diesem Sinne schenke ich mir und dir ein Lächeln!

 

Namaste!

 

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