WARUM THERAPEUTISCHES YOGA BEI STRESS HILFT

Yoga ist das zur Ruhe Kommen der Gedanken im Geist (Patanjali)

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Therapeutisches Yoga bei Stress ist genau das Richtige! Das moderne Leben ist komplex und unser Alltag gleicht oft einer einzigen Reizüberflutung, die mit voller Wucht über uns schwappt. Studien zufolge ist Stress die Ursache von 50-75 % aller Arztbesuche. Laut WHO ist Stress sogar die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Rund 70 % der Deutschen leiden unter Stress. Als ganzheitliche Therapieform bringt Yoga eine Vielzahl an Wekzeugen zum Stressabbau mit, die ich mit dir gemeinsam nutzen möchte.

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MEDIENFRAUEN 2016 UND NEUES BUCH IM ANMARSCH

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2004, meine beste Freundin Nicky und ich haben grad das Abi in der Tasche und sitzen in nem verstaubten Hörsaal, um uns über Medienberufe zu informieren. „Studier auf jeden Fall irgendwas mit Medien“. Das sei der Shit, sagte man uns damals. Da wirste reich und berühmt. Auf jeden Fall Studium. Das gehört sich so nach dem Abi. Allerdings hätten  wir Medien nur mit nem 1,0 Abi studieren können. Arschkarte bei meiner 2,4. Also was anderes studiert, Deutsch und Englisch. Das waren meine Leistungskurse im Abi. Wird schon irgendwie. Hauptsache Studium, sagt die Family.

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WILDCAT! WILDCAT! HUNGER! DURST!

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Ne halbe Stunde am Tag soll man sich bewegen, am besten am Stück. Spazierengehen, zum Beispiel oder Joggen oder so. Das Schlimmste was du mit deinem Körper machen kannst, ist den ganzen Tag rumsitzen. Sechs Stunden täglich reichen und du verlierst sieben Jahre, hab ich gestern gelesen. Darum bin ich heute Rad gefahren. Von Ehrenfeld in die Südstadt, von der Südstadt am Rheinufer lang bis zum Ebertplatz und vom Ebertplatz wieder nach Ehrenfeld. Und das bei dem Wetter! N bisschen stolz bin ich schon auf mich. Der innere Schweinehund konnte trotzdem richtig zuschlagen. Es gab wieder Pfannkuchen zum Frühstück – die mit Weißmehl und Zucker im Teig. Und zu Mittag Käsespätzle, als Nachtisch Berliner.

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PARKPIRATEN

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Neben mir reden sie über Klausuren und Hausarbeiten und ich bin froh, dass wir das hinter uns haben. Jetzt liegen wir hier im Park, in Second Hand und skinny Jeans oder in Shirts mit Sprüchen drauf und machen irgendwas mit Medien oder im sozialen Bereich oder hängen noch den Master dran, um beruflich aufzusteigen. Einige kriegen so langsam Kinder. Andere glauben daran, dass der große Clou noch kommt.

Es läuft HipHop durch kratzige Boxen. Danach was mit Elektro. Shazam fragt: Who is manfred?

Drei trauen sich zu tanzen, wippen im Takt, quatschen laut dabei. Ne Vierte in Pumphosen und Kippe in der Hand springt dazu. Ein Hiphopper nennt sie Raverteenies.

Ein kleines Mädchen, sechs vielleicht, in fleckiger Jogginghose und fransigem Bauernzopf, bahnt sich ihren weg durch uns herumliegende Endzwanzigrdreissiger. Hat ne Edekatüte in der Hand, schielt auf unsre halbleeren Bierflaschen. Jemand, der grillt gibt ihr nen Pappteller mit nem Brötchen drauf. Ohne Wurst. Ohne Ketchup oder Knoblauchsoße.

Haben wir ne Sonne! Die dünne Frau mit blauem Sonnenhut, die neben mir sitzt, lobt das supergeile Wetter, zieht an einem Joint, bläst mir den Qualm ins Gesicht.
Ob ich mal ziehen kann, würde ich am liebsten fragen. Aber wir kenn’ uns ja nicht.
Ihr Handtuch hängt halb über meinen.

Jemand macht nen Handstand und die Raverteenies klatschen. Eine Wolke schiebt sich über die Sonne und meine Füße werden kalt.  Zieh die Socken an und warte darauf, sie wieder ausziehen zu können und ärgere mich darüber, dass ich ne lange Hose trage und anfange zu schwitzen, als die Wolke sich verzieht. Dabei hab ich mir gestern aufm Nachtflohmarkt ein schönes Seidenkleid gekauft.

Mädchen lästern. Der Tobi zeigt seine Käsebrust. Mutige Jungs mit Vollbart und Seitenscheitel trinken ihr Bier oben ohne. Wir reden darüber, dass wir uns keine gecrackten Filme mehr im Internet angucken können und lieber bezahlen für gute Quali.

Wir reden bis die Blase drückt, aber die Stadt stellt hier keine Klos auf und hat die Büsche gerodet.

Ich mach ein Foto vom Fernsehturm bevor wir gehen und hab Musik auf den Ohren, die will, dass ich bleibe. First World Problems.