Raus aus der Komfortzone! Wie ich morgens dachte, ich bleib‘ liegen und abends nackt Tischtennis spielte.
Autor: estanndo
GLADIATOR
Mein letztes Mal Italien war auf Abschlussfahrt in der zehnten Klasse irgendwo am Meer in einem ekligen Hotel. Mit Pinar K. und Tugce C. in einem Zimmer. Mit Saufen am Strand und der Scheiße, die man so macht, wenn man fünfzehn ist und in Deutschland aufwächst. Und mit Eugen, der irgendwie irgendwas von mir wollte. Vermutlich Sex.
WORAN KANN ICH GLAUBEN?
Opa starb genau einen Monat vor meinem dreißigsten Geburtstag. Sein Tod trifft mich mitten in der Quarterlife Crisis. Dazu gibt es mittlerweile sogar einen Wikipedia-Eintrag. Identitätskrise, Sinnfragen und Nachdenken über das Leben. Über den Tod.
Ja, was passiert denn nach dem Tod? Woran kann ich glauben?
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DAS ERSTE MAL – GHANA
„Fragen Eins“ oder „Identitätssuche“ – in diesen Texten bedauerte ich 2012 und 2013 die Tatsache, dass ich noch nie in Ghana war. Dieser Umstand hat sich mittlerweile geändert: im Sommer 2014 war es nämlich endlich soweit. Mein Vater nahm mich, meine Schwester Diana und meinen Freund Alex mit in sein Geburtsland.
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HIGH SEIN #2
Im Bus Richtung Flughafen Tegel. Ein Mann und ein Junge sitzen zu zweit gleich hinterm Fahrer. Der Junge hat eine Gitarre auf dem Schoß, der Mann eine gelbe Nettotüte.
ROCKO SCHAMONI
Ich mag Rocko Schamoni. Zumindest die Bücher, die ich bis jetzt von ihm gelesen habe: sehr lustig, aber auch tiefgründig und wahre Quellen der Inspiration. Mein aktuelles Lieblingsbuch ist „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“. Allein der Romantitel hat einen Preis verdient.
MIND MISCHIEF
Bald ist Weihnachten – das Fest der Liebe.
Road to Kumasi (Video von Esther Donkor/ Musik von YOURZ)

Road to Kumasi
Meine Mutter ist Deutsche, mein Vater stammt aus Ghana. Im Sommer 2014 besuchte ich das Heimatland meines Vaters.
„BITCHES & QUEENS“ IM RADIO UND LESUNG AN DER UNI MAINZ IM JANUAR
Jo, letzten Mittwoch war ich ja bei Kölncampus im Radio zu Gast und es lief super. Habe über mein Buch „Bitches & Queens – Frauen im U.S. HipHop“ gequatscht und mich Backstage mit den Rapperinnen EsthaLoco, Tice und der WhatUp!-Redaktion amüsiert. Mucke der beiden Rapperinnen findet ihr in den Verlinkungen. Lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören, um den eigenen Horizont wieder mal ein Stückchen zu erweitern. Und supporten dann nicht vergessen 😉
In meinen Interviewpart – und in unsere feuchtfröhliche Gruppendiskussion zum Thema „Frauen im HipHop“ am Ende der Sendung – könnt ihr hier reinhören:
Außerdem bin ich grad mächtig happy: Am 29. Januar 2015 werde ich an der Uni Mainz ne Lesung zu „Bitches&Queens“ abhalten. Cowabunga! 😀
Mehr Infos folgen!
Peace out! 😉
„Bitches & Queens“ im Radio
Lang, lang ist sie her, meine Zeit bei Kölncampus. Während meines Studiums durfte ich dort das Handwerk des Radio-Journalismus‘ lernen. Heraus kamen einige coole Radiobeiträge und das ein oder andere verkackte aber auch gelungene Kollegengespräch. 😉 Ich durfte sogar einmal eine Sendung „Whatup!?“ moderieren – zum Glück mit einer anderen Moderatorin, vor lauter Nervosität hätte ich das alleine nicht auf die Reihe gekriegt. Tja, aber mit den Jahren wächst bekanntlich auch das Selbstvertrauen.
WILDCAT! WILDCAT! HUNGER! DURST!
Ne halbe Stunde am Tag soll man sich bewegen, am besten am Stück. Spazierengehen, zum Beispiel oder Joggen oder so. Das Schlimmste was du mit deinem Körper machen kannst, ist den ganzen Tag rumsitzen. Sechs Stunden täglich reichen und du verlierst sieben Jahre, hab ich gestern gelesen. Darum bin ich heute Rad gefahren. Von Ehrenfeld in die Südstadt, von der Südstadt am Rheinufer lang bis zum Ebertplatz und vom Ebertplatz wieder nach Ehrenfeld. Und das bei dem Wetter! N bisschen stolz bin ich schon auf mich. Der innere Schweinehund konnte trotzdem richtig zuschlagen. Es gab wieder Pfannkuchen zum Frühstück – die mit Weißmehl und Zucker im Teig. Und zu Mittag Käsespätzle, als Nachtisch Berliner.
Der Sonntag begann friedlich
Der Sonntagmorgen begann friedlich. So, wie ein Sonntagmorgen beginnen sollte. Mit Vollkornpfannkuchen zum Frühstück und dann noch Rumgammeln auf dem Sofa, bequem in den Herbsttag starten. Außerdem haben wir uns gefreut, als die im Radio sagten, dass ja die Zeit umgestellt wurde. Eine Stunde mehr, yeah. Das war ganz lustig, genauso wie dieses witzige Video, das einer bei Facebook gepostet hatte. Heute kein Sport, heute ein Gemütlicher.
Das Gute im Schlechten
Flashback in den Schmerz, jedes Mal, wenn ich durch meine alten Tagebücher aus Teeniezeiten blättere. Die Seiten sind voll von Selbstmitleid, Liebeskummer, Lästereien und Hassverkündungen. Wenig Liebe, kaum Erfolgserlebnisse, die (im Vergleich zum detaillierten Rest) in nur sehr kargen Sätzen beschrieben sind. Aber so sind wir Menschen hier. Jammern und meckern viel zu viel und ständig.
Messer, Gabel, rechte Hand
In Deutschland hat uns Opa beigebracht, vernünftig mit Messer und Gabel zu essen. Und nutzt man den Löffel zur Suppe, ruht die freie Hand sichtbar auf dem Tisch. In Ghana essen wir mit der rechten Hand, oft mit der bloßen. Die Linke liegt locker auf dem Oberschenkel. Sie ist für die unreinen Dinge des Lebens bestimmt.








