DIE DUNKLE SEITE AKZEPTIEREN UND GEFÜHLE ZULASSEN (+Audio)

Verdrängen bringt nichts. Wir sollten unsere dunkle Seite akzeptieren und allen Gefühlen den nötigen Raum geben, damit wir sie freilassen können.

Was tut es gut, sich mit anderen Frauen auszutauschen! Ich war neulich auf ner Party und hab mich mit zwei großartigen Frauen unterhalten. Darüber, wie wichtig die Inspiration ist und dass es einfach großartig ist, älter und weiser  werden zu dürfen. Wir waren uns einig: Das Älterwerden betrachten wir mittlerweile als Geschenk. Die Zeit würden wir gar nicht mehr zurückdrehen wollen. All die Jahre, Erfahrungen, Erlebnisse, Ereignisse, Lessons, den Gewinn, den Verlust, die Liebe, aber auch den Schmerz. All das macht uns zu den Menschen, die wir heute sind.

SCHMERZ UND PSYCHOSOMATIK

Vor allem der Schmerz muss zugelassen werden, sonst reisst er uns in die Tiefe. Die Trauer, die Wut, die Sehnsucht, die Angst…Wenn wir immer fröhlich weitermachen, als sei da nichts, zeigt es sich trotzdem früher oder später.

Die eine hats dann im Knie, die andere in den Schultern  und die Dritte hat fast jeglichen Bezug zu ihrem Körper verloren. Je weiter das Leben voranschreitet, desto mehr  macht  sich unser Körper bemerkbar. Im Knie sitzt zum Beispiel das Ego, auf den Schultern hockt die Last, die wir all die Jahre mit uns herumschleppen und nicht ablegen.  Falscher Stolz und Stärke, die uns übermannen. Psychosomatik nennen die Mediziner das: Durch die Psyche verursachte, körperliche Symptome. Ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Gedanken und unsere Gefühle maßgeblich für unser Wohlbefinden verantwortlich sind.

Und Scheiße, ja! Es tut so oft weh!  Und der Schmerz wächst, je mehr wir ihn verdrängen. Er schreit und brüllt, will aus uns heraus. Aber wir verschließen ihn. In uns. Autsch…

DER DUNKLE GRABEN

Die meisten von uns fallen regelmäßgig in ihre dunklen Gräben. Wir versacken und schämen uns anschließend dafür.

Aber immer nur heile Welt und Vernunft funktioniert auch  nicht. Das Leben ist dual. Es gibt immer zwei Seiten. Dunkel, hell. Groß, klein. Ebbe, Flut. Tag, Nacht.

Diese Welt hat so viele Erwartungen an dich und da ist immer ein Teil, der etwas davon erfüllen will. Am liebsten das „Gute“. Da ist es egal ob du nun eine Single-Lady oder Mutter bist, in ner Langzeitbeziehung steckst,  als Hippie-Braut oder Karriere-Olle durch Leben gehst. Ein Teil von dir will es dem Außen Recht machen.  Da ist kaum Platz für deine dunkle Seite, denkst du. Aber gerade auch die dunkle Seite will ausgelebt werden.

Ja darüber haben wir geredet, die großartigen Frauen und ich auf der Party neulich. Nicht mehr ganz nüchtern, aber völlig im Vibe. Denn das Älterwerden schenkte uns Erkenntnisse. Mittlerweile wissen wir, um unsere Kraft. Wir wissen, dass wir es am Ende doch immer wieder schaffen, uns aus dem dunklen Morast wieder herauszukämpfen. Und vielleicht brauchen wir das auch inzwischen. Denn unsere dunkle Seite schafft Ausgleich. Wir sollten sie nicht verurteilen oder leugnen. Annahme, Akzeptanz, Liebe. Keine Scham. Auch nicht vor der Sehnsucht. Alles hat einen Ursprung, nichts geschieht zufällig.

Und natürlich sprachen wir auch über Männer. Die Versuchung. Wenn dir ein anderer Mann gefährlich wird, owohl du augenscheinlich glücklich vergeben bist, dann sei dir sicher: da fehlt dir was. Vielleicht das Bewusstsein für einen verborgenen Teil deiner Selbst. Aufmerksamkeit im Außen suchen  – unser Schwachpunkt, Mädels. Aber auch damit kommen wir klar. Wenn wir nur alles zulassen. Uns nicht dafür schämen, wie und wer wir sind.

ANNEHMEN WAS IST

Da sind immer wieder auch gute Zeiten, Funken der Hoffnung. Und Dankbarkeit für das, was da ist. Das Leben ist so. Tod und Krankheit gehören genauso dazu wie geboren werden und lebendig sein.

Wichtig ist, das Vertrauen in den Fluss des Lebens nicht zu verlieren. Denn das Leben wirft immer wieder Neues auf. Begegnungen, Gespräche, Hoffnungen. Inspiration.

Damit wir das erkennen, sollten wir allen Gefühlen Raum geben! Allen, allen Gefühlen sollten wir Raum geben. Den guten, den traurigen, den fröhlichen, den schlechten, den depressiven – allen Gefühlen. Sie brauchen Raum, damit wir sie freilassen können . Oder damit wir noch mehr ihrer positiven Energie in uns verankern können.

Gib deinen Gefühlen die Freiheit, die sie brauchen – ohne anderen damit wehzutun oder zu verletzen. Aber unterscheide zwischen denjenigen anderen, die dich  manipulieren wollen und denen, bei denen es wirklich richtig ist.

Der Schlüssel liegt wie so oft in der Selbstliebe – denke an dich selbst, an dein Selbst. Denn du bist alles.

Danke an die tollen Ladys für die fantastische Nacht und die Inspiration. Wir wollen nun Yoga gemeinsam machen, um noch mehr zu uns selbst zu finden, uns mehr zu spüren und lieben.

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